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Fetale Echokardiographie
Die detaillierte Untersuchung des kindlichen Herzens wird
optimalerweise in Verbindung mit der differenzierten
weiterführenden Organdiagnostik in der 20-22. SSW durchgeführt.
Ca. 1% von 1000 Kindern wird mit einem Herzfehler geboren. Etwa
die Hälfte dieser Herzfehler benötigen eine operative Korrektur.
Indikationen zur fetalen Echokardiographie sind z.B.:
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Herzfehler in der
Familie
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Herzfehler Ihrer
Kinder aus vorausgegangenen Schwangerschaften
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Strahlendisposition
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Medikamenteneinnahme
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Infektionen
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Mütterliche
Erkrankungen (z.B. Diabetes)
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Andere
Fehlbildungen (komplexes Fehlbildungssyndrom)
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Auffälliger
Befund im Rahmen der Mutterschutzvorsorge
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Herzrhythmusstörungen

Es ist durchaus möglich, dass eine Untersuchung des fetalen
Herzens auch vor der 20. SSW oder jenseits der 22. SSW indiziert
ist.
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Auffälliger
Befund beim Ersttrimester-Screening.
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Auffälliger
Befund im Rahmen der invasiven Diagnostik.
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Herzrhythmusstörungen jenseits der 26. SSW, wenn das
Reizleitungssystem des Herzens ausgereifter ist.
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Manche
Herzveränderungen entwickeln sich auch erst zu einem
späteren Zeitpunkt in der Schwangerschaft.
Die Untersuchung des fetalen Herzens wird beeinflusst durch die
Lage des Kindes oder andere erschwerende Ultraschallbedingungen.
In diesem Fall sollte eine erneute Untersuchung im Intervall
vereinbart werden.
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